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Dritte, völlig überarbeitete und erweiterte Auflage von "Mein Lupus erythematodes Tagebuch - Ratgeber"
Erscheint demnächst
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Befunde
Für die Diagnose des Lupus erythematodes, seine Behandlung und die Beurteilung des Krankheitsverlaufs sind die Ergebnisse von Blut- und Urinuntersuchungen von großer Bedeutung. Zur Absicherung der Diagnose werden in erster Linie das kleine und große Blutbild, die Elektrophorese, Elektrolyte, Blutgerinnungswerte, die Kreatinkinase, Blutzucker, Nierenwerte, die Blutsenkung, das CRP, Autoantikörper, das Komplement, zirkulierende Immunkomplexe, Immunglobuline, das HLA-B-27-Antigen, die Anti-Streptolysin-Reaktion, Borrelienantikörper sowie Urinstatus und Harnsediment bestimmt. Bei Hautproblemen erfolgt eine diagnostische Biopsie durch den Hautarzt.
Die wichtigsten Autoantikörper bei LE sind die ANA, die ds-DNS- und die Sm-Antikörper. Wenn bei Ihnen eine Mischkollagenose vorliegt oder ein Antiphospholipidsyndrom, ein Sjögren-Syndrom oder eine andere mit Lupus erythematodes verwandte Erkrankung, werden bei Ihnen wahrscheinlich diejenigen Autoantikörper nachweisbar sein, die für diese Krankheiten typisch sind. Bei der Mischkollagenose sind dies die U1-nRNP-Antikörper, weitere Antikörper treten selten auf. Beim Sjögren-Syndrom kommen hauptsächlich SS-A/Ro- und/oder SS-B/La-Antikörper vor. Phospholipid-Antikörper weisen auf ein Antiphospholipid- syndrom hin, Scl-70-Antikörper auf die Sklerodermie. Wenn Sie an einer Kombination von Lupus erythematodes und einer der oben genannten mit LE verwandten Autoimmunkrankheiten leiden, werden bei Ihnen wahrscheinlich diejenigen Autoantikörper vorliegen, die für beide Erkrankungen charakteristisch sind.
Diagnosekriterien
Derzeit gelten folgende Diagnosekriterien für den SLE (ARA-Kriterien von 1982 [57]):
- Ein rötlicher Hautausschlag im Gesicht, der sich über beide Wangen ausbreitet ("Schmetterlingserythem"). Er kann relativ flach oder auch erhaben sein, so dass die Haut wie angeschwollen wirkt.
- Rötlich-schuppige, begrenzte erhabene (discoide) Hautausschläge an anderen Körperstellen.
- Sonnenlichtempfindlichkeit (Fotosensibilität ), z. B. das Auftreten von Hautausschlägen nach Sonnenbestrahlung.
- Offene Schleimhautstellen (Ulzerationen) in Mund, Nase oder Rachen.
(Fortsetzung S. 19)
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Verlag für Neue Medizin - Gervinusstr. 47 - D-64287 Darmstadt
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